Wenn Sie morgens unter besonders ausgeprägten depressiven Verstimmungen leiden, die sich erst gegen Mittag deutlich bessern, und diese Beschwerden bereits seit mehr als zwei Wochen bestehen, empfehlen wir Ihnen, sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt ärztlich abklären zu lassen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin: Bei schweren depressiven Störungen ist eine Behandlung unter fachärztlicher Begleitung durch die konventionelle Medizin unverzichtbar. TCM kann – stets in Absprache mit der behandelnden Fachärztin oder dem behandelnden Facharzt und bei fortgesetzter konventionell-medizinischer Therapie – ergänzend eingesetzt werden, um die Lebensqualität zu verbessern sowie Begleitsymptome und medikamentenbedingte Nebenwirkungen zu lindern.

Tiefe innere Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Isolation, Verzweiflung und Erschöpfung kennzeichnen das Erleben der betroffenen Person. Häufig verschweigt sie ihre depressiven Symptome und sucht trotz anhaltender Beschwerden keine ärztliche Abklärung. Äußerlich gelingt es ihr, intakte soziale Beziehungen zu pflegen, dennoch können plötzliche emotionale Ausbrüche auftreten, die das Umfeld als unverständlich und belastend erlebt.
Eine depressive Störung, die bei Frauen nach der Entbindung auftreten kann und mit hormonellen Umstellungen im Wochenbett in Zusammenhang steht. Ein erheblicher Anteil der betroffenen Frauen entwickelt eine schwere depressive Störung.
Während der Pubertät können bei Jugendlichen vorübergehende emotionale Veränderungen auftreten – wie Reizbarkeit, innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Ungeduld, Schlafstörungen oder Schulverweigerung. Häufig werden diese Symptome fälschlich als Charaktereigenschaften oder kognitive Defizite interpretiert, was schulische Entwicklungen beeinträchtigen kann.
Wichtig: Laut schweizerischen Leitlinien ist vor jeder komplementärmedizinischen Unterstützung stets eine schulmedizinische Abklärung durch eine Fachperson erforderlich. In unserer Praxis begleiten wir betroffene Jugendliche ergänzend – im engen Austausch mit Eltern, Kinderärzte-innen und Schulpsycholog-innen – mit Verfahren wie sanfte Akupunktur sowie pflanzlichen Anwendungen.
Häufig treten spezifische Ängste (z.B. vor engen Räumen oder Menschenmengen) gemeinsam mit allgemeiner Nervosität oder innerer Unruhe auf. In belastenden Phasen können plötzliche Panikattacken mit starkem Herzklopfen und Atemnot auftreten – besonders, wenn Betroffene das Gefühl haben, der Situation nicht entkommen zu können.
Was sagt die Schulmedizin?
Diese Symptome sind gut erforscht und lassen sich durch Therapieformen wie kognitive Verhaltenstherapie oder – bei Bedarf – medikamentöse Behandlung lindern. Eine Abklärung durch eine:n Fachärzt:in für psychische Gesundheit ist der erste Schritt zur Besserung.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) als begleitende Option
In der TCM werden Ängste oft mit energetischen Ungleichgewichten in Verbindung gebracht, etwa im Bereich von Gallenblase und Nieren. Wichtig: Chinesische Medizin, wie Akupunktur oder pflanzliche Rezepturen, kann die schulmedizinische Behandlung ergänzen.